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Hervorragende Leistungen beim Österreichischen Jungimkerwettbewerb

Die Imkerschule Wien war am Wochenende vom 1. bis 3. Juni 2018 Schauplatz des österreichischen Jungimkerwettbewerbs. Vierzehn Teilnehmer zwischen 12 und 17 Jahren aus sieben Bundesländern maßen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten. Am Ende siegte Lorenz Hinterplattner vor Leonhard Eschlböck (beide Oberösterreich) und Christina Eissner (Salzburg).

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Newsletter Mai 2018

Liebe Imkerkollegin,
Lieber Imkerkollege,

In den letzten Wochen wurden wir von der Behörde ganz schön auf Trab gehalten. Wahrscheinlich können auch Sie das Wort Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schon nicht mehr hören. Auch Sie werden vermutlich gerade jetzt von Mails überhäuft, wo Sie nicht überall bestätigen sollen, einen bestimmten Newsletter weiter beziehen zu wollen.

DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG (DSGVO)

Auch uns vom Vorstand des Landesverbandes für Bienenzucht in Wien, gemeinsam mit seinen Obleuten der Wiener Bienenzuchtvereine ist der Datenschutz ein wichtiges Anliegen. Wir dürfen ab jetzt Ihre personenbezogenen Daten nur mehr verwalten und „verarbeiten“, wie es so schön im Gesetz heißt, wenn Sie uns das erlauben.

Wenn sie Mitglied in einem der Wiener Bienenzuchtvereine sind, werden Sie in den nächsten Tagen vom Landesverband für Bienenzucht in Wien einen Brief bekommen, mit der Bitte, Ihre Daten zu ergänzen und die von Ihnen unterschriebene Einwilligungserklärung mit dem beigefügten, bereits frankierten und adressierten Kuvert, an den Landesverband zurück zu senden. Es wird sich daraufhin absolut nichts ändern, außer dass wir jetzt Ihre Bewilligung dazu haben, weiterhin Ihre imkerlichen Interessen zu vertreten. Wenn Sie – aus welchen Gründen auch immer – diese Einwilligungserklärung nicht unterschreiben, kann Ihre Mitgliedschaft in einem der Wiener Bienenzuchtvereine nicht weiter aufrecht erhalten bleiben. Es fehlt Ihrem Obmann (Ihrer Obfrau) die gesetzliche Grundlage, Ihre Daten weiter zu verwalten, den Mitgliedsbeitrag einzukassieren, die Meldung wegen Zeitungsbezug oder eine Förderung für Sie abzuwickeln, denn dafür sind überall Ihre Daten erforderlich. Der Vereinsvorstand würde sich strafbar machen, wenn er trotzdem weiter für Sie tätig ist.

Ich möchte mich daher schon jetzt bei Ihnen bedanken, dass Sie uns bei dieser für uns alle unangenehmen Verpflichtung unterstützen, damit wir auch weiterhin gemeinsam eine gute Grundlage für die Bienenzucht in unserem schönen Land schaffen können.

VIS-MELDUNG

Bitte vergessen Sie nicht, die mit Stichtag 30. April aktuelle Völkerzahl ans VIS zu melden. Im Oktober 2017 war das eine mehr als schwere Geburt. Die Statistik Austria gewährte sogar eine Nachfrist bis Ende Februar 2018. Das wird diesmal nicht mehr geschehen.

Die Stichtage sind jeweils der 30. April und der 31. Oktober, mit einer jeweils 2-monatigen Frist, um die Völkerzahlen, gegebenenfalls auch neue Standplätze (für die eine 7-tägige Meldefrist gilt) zu melden. Diese Meldung muss verpflichtend 2x im Jahr gemacht werden, egal ob sich etwas verändert hat oder nicht.

Sie haben jetzt noch bis zum 30. Juni Zeit, diese Frühjahrsmeldung (mit Stichtag 30. April) zu machen.

Gleich ein praktisches Beispiel, warum diese Meldung so wichtig ist:

FAULBRUT IN WIEN

Verdachtszone gemäß § 3a Bienenseuchengesetz BGBl. Nr. 290/1988 idgF

Mit 24. Mai 2018 wurde die Verordnung des Magistrates der Stadt Wien betreffend die Festlegung einer Verdachtszone auf Grund des Auftretens der Bösartigen Faulbrut bei Honigbienen im Amtsblatt der Stadt Wien, Ausgabe Nr. 21 verlautbart. Diese Zone erstreckt sich auf Teile des 14., 15., 16., 17. und 18. Wiener Gemeindebezirks.

Weitere Informationen halten Eure Obleute bereit. Den Plan mit dem Sperrkreis finden Sie im Anhang.

Eine feine Sache, die wir für Sie organisiert haben, ist die

WIENER BIENEN-FACHTAGUNG 2018 – WISSENSCHAFT TRIFFT IMKERPRAXIS

Sie haben die einmalige Gelegenheit, namhafte Wissenschaftler und auch Praktiker in der Bienenzucht persönlich kennen zu lernen und ihre interessanten Vorträge über brennende Imkerthemen unserer Zeit, aus absolut berufenem Munde zu hören.

Die WIENER BIENEN-FACHTAGUNG 2018 findet am

1. Juli 2018 von 10:00 bis 17:00 Uhr
im Raiffeisen Forum
Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1

1020 Wien
statt.

Eine Anmeldung über wiener-bienentagung.at ist unbedingt erforderlich. Bis einschließlich 8. Juni gilt noch der Frühbucher-Preis von € 59,- (inklusive voller Verpflegung während der gesamten Tagung, wie Kaffee, Kaltgetränke, Mittagsbuffet, Kaffeegebäck). Danach, bis zum Anmeldeschluss am 20. Juni kostet die Tagung € 69,-

Programm:

09:00 Uhr – Einlass und Registrierung

10:00 Uhr – Dr. Robert Brodschneider von der Karl-Franzens-Universität in Graz, referiert über die von ihm erhobenen Winterverluste in Österreich und berichtet, was man aus den Zahlen herauslesen kann. Weiters erhalten wir interessante Einblicke über Drohnensammelplätze.

10:45 Uhr – Torben Schiffer zeigt anhand des Bücherskorpions auf, wie es um unser Stockklima bestellt ist. Er wirft die Frage auf, wie artgerecht unsere Bienenvölker gehalten werden. Die landläufige Bienenhaltung läuft einem gesunden artgerechten Zusammenleben zuwider. Gängige Beutensysteme machen die Bienen krank und damit anfällig für Keime und Parasiten. Torben Schiffer ist externer wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Würzburg.

12:00 Uhr – Mittagspause

13:00 Uhr – Albert Muller aus Holland referiert über die Entwicklung im Frühjahr in Richtung Schwarmtrieb. Er wird Bilder von Waben zeigen, die beim Naturbau entstehen. Muller ist vielen bekannt durch das in letzter Zeit boomende „Mullerbrett“, welches er auch vorstellen wird. Er ist auch ständiger Referent in der Fischermühle in Deutschland.

14:00 Uhr – Kaffeepause

14:30 Uhr – Dr. Ralph Büchler vom Bieneninstitut Kirchhain: Die Überhandnahme der Varroamilbe und neuen Methoden und Überlegungen in deren Bekämpfung. Neben der Varroamilbe bereiten uns Viruserkrankungen immer mehr zusätzliche Probleme. Auch das Schwarmverhalten wird in diesem Zusammenhang beleuchtet.

16:00 Uhr – Andreas Platzer von der Südtiroler Imkerschule Laimburg berichtet, wie man weg von einer reinen Varroa-Bekämpfung, hin zu einem Varroa – Konzept kommt, in dem auch die Möglichkeiten einer kompletten Wabenbau-Erneuerung aufgezeigt wird. Dabei kann auch auf den Einsatz der Ameisensäure verzichtet werden bis hin zum Weg, dass auf sämtliche Behandlungsmittel verzichtet wird.

17:00 Uhr – Ende der Tagung

Ich hoffe, wir sehen uns am 1. Juli im Raiffeisen Forum, wenn es heißt Wissenschaft trifft Imkerpraxis.

Bis dahin wünsche ich uns allen volle Honigtöpfe und viel Freude mit unseren gesunden (!) und fleißigen Bienen.

Herzliche Grüße

Albert Schittenhelm
Telefon:   +43 676 6969159

Web:  www.imker-wien.at  oder  www.imkerschule-wien.at

Die Datenschutzerklärung des Landesverbandes für Bienenzucht in Wien können Sie unter https://imkerschule-wien.at/datenschutzerklaerung/ einsehen. Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, bitte um Kontaktaufnahme.

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Newsletter März 2018

Liebe Imkerkollegin,
Lieber Imkerkollege,

Heute möchte ich mit einem Angebot den Newsletter beginnen.

Mottomarkt am Wiener Naschmarkt

Es besteht die Möglichkeit, vom 5. bis 7. April 2018 am Wiener Naschmarkt, seine Wiener (!!!) Produkte im Zuge des 1. Mottomarktes “Wiener Schmankerln” zu vermarkten. Ob Honig, Met oder sonstige Bienenprodukte bleibt Euch überlassen. Wichtig ist nur, dass sie in Wien geerntet wurden. Um den Andrang etwas in Grenzen zu halten, wollen wir das ganz speziell jenen Wiener Imkerinnen und Imkern anbieten, die bei der “Goldenen Honigwabe” in Wieselburg eine Medaille bekommen haben. Da der Stand in der Größe begrenzt ist, können jeden dieser 3 Tage nur jeweils 2 Betriebe verkaufen.Die Standgebühr wird vom Landesverband übernommen.

Anmeldungen bitte per Mail mit möglichen Produkten und welcher Medaille, bis spätestens Mittwoch, 28. März 2018 an Albert Schittenhelm (Kontakt)
Wir werden uns dann mit Euch in Verbindung setzen, um alles Weitere zu organisieren.

Österreichisches Jungimkertreffen

Heuer findet das Jungimkertreffen in Wien statt. Worum handelt es sich dabei? Seit 2012 treffen sich jedes Jahr junge Imkerinnen und Imker, im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, um sich erstens kennen zu lernen und zweitens um das erworbene Wissen mit Gleichgesinnten zu vergleichen. Alle Informationen finden sich auf https://jungimker.at/
Wenn jemand einen Jugendlichen in dieser Altersklasse kennt, der noch dazu imkert und womöglich auch 3 Tage lang mit Gleichaltrigen Spaß haben möchte, dann bitte beim Jugendreferenten des Wiener Landesverbandes melden: 0681 / 208 097 80.
Weitere Informationen: http://www.imker-wien.at/files/lvwiensite/content/documents/Jungimker/Ankuendigung%20Jungimkerwettbewerb.pdf

Es gibt noch einiges, das ich Euch mitteilen möchte, aber der Mottomarkt machte einen raschen Versand notwendig. Daher werde ich mich in den nächsten Tagen noch einmal bei Euch melden.

Bis dahin herzliche Grüße
IM Albert Schittenhelm

Telefon:   +43 676 6969159

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Newsletter Februar 2018

Liebe Imkerkollegin,
lieber Imkerkollege,

VIS-Meldung

Im Jahr 2016 wurden von Österreich 354.080 Bienenvölker an die Europäische Kommission in Brüssel gemeldet. Daraus errechnete sich eine Fördersumme von zirka 1,7 Millionen Euro, wovon die Hälfte aus Brüssel und der Rest aus nationalen Mitteln kommt. Zum Stichtag 31. Oktober 2017 wurden jedoch lediglich 201.860 Bienenvölker Ins VIS gemeldet. Wenn diese Zahlen nach Brüssel gemeldet werden, bedeutet das eine Halbierung der Fördersumme. Welche Förderung soll dann gestrichen werden? Welche Maßnahme ist dann so wichtig, dass sie weiterhin gefördert wird. Für die Honig-Gütesiegel-Untersuchung ist derzeit ein Selbstbehalt von lediglich € 16,- zu bezahlen. Fällt die Förderung weg, kostet die Untersuchung das 4-fache! Bei Rückstandsuntersuchungen geht es dann richtig schön ins Geld. Futterkranzproben werden unerschwinglich. Wie sieht es mit der Neueinsteigerförderung aus? Was bleibt bei der Kleingeräteförderung über?

Wir müssen unabhängig davon, ob es Veränderungen gegeben hat, oder nicht, unsere Völkerzahlen zu den Stichtagen 30. April und 31. Oktober ans VIS melden. Dafür haben wir jeweils 2 Monate Zeit. Verstöße gegen die Bestimmungen der Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2009 werden nach § 63 Tierseuchengesetz als Verwaltungsübertretung geahndet. Es drohen Geldstrafen bis zu € 4.360,-.

Beim Faulbrutfall 2017 im Prater mussten 40 Bienenstände, mit insgesamt ein paar hundert Völkern untersucht werden. Einige Bienenstände waren nicht gemeldet. Wie kommt der Sachverständige dazu, mühsam die Standorte und deren Besitzer zu recherchieren? Ist es nicht klüger, wenn schon ein Seuchenfall auftritt, dass dieser rasch und gründlich beseitigt werden kann? In einigen Gebieten in Österreich ist die Faulbrut einfach nicht weg zu bekommen. Ständig flackert sie wieder auf. Schuld daran sind Imker, die sich nicht melden und ihre Völker irgendwo aufgestellt haben, wovon niemand etwas weiß.

Die Statistik Austria hat die Meldefrist 31. Oktober 2017 ausnahmsweise bis 28. Februar 2018 verlängert. Bitte liebe Imkerin, lieber Imker, nehmt diese Gelegenheit zur Nachmeldung unbedingt wahr. Wir ersparen uns dadurch alle sehr viel Ärger. In den Vereinen findet sich sicher jemand, der gegebenenfalls Hilfestellung anbietet.

Völkermeldung

Das Wiener Bienenzuchtgesetz und die Statuten des Landesverbandes für Bienenzucht in Wien schreiben vor, dass die Völker bis zum 31. März bei der Wiener Landwirtschaftskammer und beim Wiener Landesverband gemeldet werden müssen. Das betrifft alle Imker, die Mitglied in einem Wiener Bienenzuchtverein gemeldet sind. Von Imkern, die ihre Völker nicht in Wien stehen haben, genügt als Aufstellungsort das Bundesland. Um diese Meldungen zu erleichtern, hat der Landesverband eine Mailadresse eingerichtet, über welche die Meldung gemacht werden kann. (http://tinyurl.com/zprxwva) Der Landesverband übernimmt dann die Meldung an die Landwirtschaftskammer. Eure Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt!

Veranstaltungen

Wir im Vorstand des Landesverbandes haben uns überlegt, rund um die Generalversammlung am 17. Februar 2018, im Schutzhaus am Neugebäude, einen Landesimkertag zu gestalten. Der Tag beginnt mit einer Varroaschulung durch Ing. Josef Niklas. Dafür ist jedoch eine Anmeldung über www.imkerschule-wien.at/kursanmeldung notwendig, damit Kollege Niklas genügend Zertifikate vorbereiten kann.

Pünktlich um 13:30 Uhr wollen wir dann mit der Generalversammlung starten, damit wir für den letzten Punkt der Veranstaltung ausreichend Zeit haben.

Im Anschluss an die Generalversammlung kommt Frau MA Renate Frank aus Deutschland zu uns und wird uns einen Vortrag zum Thema Gesund, Schlank und Fit mit Honig – Honigirrtümern auf der Spur halten. Renate Frank ist Ernährungswissenschaftlerin und die Expertin in Sachen Honig.

Kurse an der Imkerschule Wien

Mag. Dr. Michael Rubinigg, Biologe und Imker, führt uns am 9. Februar von 14:00 bis 18:00 Uhr in die Welt der Wildbienen ein. Ökologie, Lebensweise, wirtschaftliche Nutzung und Ansiedelung heimischer Wildbienen. Praxisbeispiele von Nisthilfen, Anleitung zum Bau von sogenannten ‚Bienenhotels‘.
Helfen wir Imker nicht nur unseren Honigbienen, sondern tragen wir dazu bei, dass auch die Wildbienen mit ihren vielen unterschiedlichen Lebensräumen und Nahrungsbedürfnissen ebenfalls gute Überlebenschancen haben.

Mag. Kathi Hischenhuber, Biologin, die sehr viel Erfahrung mit Kinderführungen im Nationalpark Lobau hat und selbst Imkerin ist, hält am 17. März von 9:00 bis 17:00 Uhr den Kurs Kinder zu Besuch beim Imker ab. Wie können Themen wie die Organisation im Honigbienenvolk, die Bestäubung oder die Vielfalt der Wildbienen kurzweilig und attraktiv Kindern nähergebracht werden? Praxisnah werden die Planung von Bienenprogrammen sowie Spiele und Übungen für Gruppen unterschiedlichen Alters vorgestellt. Auch auf das richtige Verhalten im ‚Stichfall‘ bei Kindern wird eingegangen.

Anmeldung bitte über www.imkerschule-wien.at/kursanmeldung

Ich hoffe, wir sehen uns beim Landesimkertag!

Herzliche Grüße
Albert Schittenhelm – Präsident
Landesverband für Bienenzucht  in Wien

Arbeiterstrandbadstraße 122B
1220 Wien
fon:   +43 676 6969159